Gessler 1862 innen
Über uns
Personen vor einem Steinbrunnen
Cafébesucher im Gessler 1862
Besucher im Gessler 1862

Besondere Literatur, schöne Dinge & Genuss mit allen Sinnen

Das „Gessler 1862“ ist eine ganz eigene kleine Welt

Wir sind ein Ort für Entdecker. Ein kleiner Kosmos des guten Geschmacks. Wir überraschen Sie immer wieder und präsentieren Ihnen Schätze, nach denen Sie sonst mühsam hätten suchen müssen.

Neben aktuellen Erscheinungen und beliebter Lektüre vergangener Jahre finden Sie bei uns immer auch besondere Bücher, hochwertige kleine und große Bildbände und Titel, die nicht unbedingt auf den gängigen Bestsellerlisten zu finden sind. Ergänzt wird das Sortiment durch besondere Wohnaccessoires, Geschirr, ein kleines, aber feines Schreibwarensortiment, originelles Spielzeug, Mitbringsel und ausgefallene Geschenke. Exklusiv in der Region finden Sie seit Kurzem bei uns zudem das edle Porzellan der „Königliche Porzellanmanufaktur Berlin“ (KPM).

Wir legen ganz bewusst Wert auf Nachhaltigkeit, Qualität und soweit es möglich ist, regionale Produkte. Bei Ihrer Entdeckertour lohnt es sich auch in der Café-Bar Platz zu nehmen und in Wohnzimmeratmosphäre eine Auswahl von Kaffeespezialitäten, Drinks und hausgemachten Snacks und Kuchen zu genießen.

Blättern Sie dabei gerne in unseren Büchern, stöbern Sie in den schönen Dingen und fühlen sich wie zu Hause – wir freuen uns auf Sie!

Team

Historie

2022
Ende April 2022 schließt die Abteilung Buchhandlung ihre Pforten und ist ab diesem Zeitpunkt als Online-Buchhandlung vertreten. Ein kleines ausgewähltes Sortiment aus hochwertigen Büchern und exklusiven Non-Books ergänzt das gastronomische Angebot des weiter bestehenden Café Gessler 1862. Hier befindet sich auch die Abholstation für online bestellte Bücher.
2019
Die Corona-Pandemie trifft den Handel hart. Öffentliche Veranstaltungen, Besuche in Cafés oder spontane Einkaufsbummel sind nicht mehr wie gewohnt möglich. Unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Sicherheitsregeln wird der Geschäftsbetrieb bestmöglich aufrecht gehalten. Auch mit fast 160 Jahren ist die das „Gessler“ jung und lebendig wie nie.
2012
Die Welt der Buchhandlungen hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt und die Zukunft wirft grundlegende Fragen auf. Andreas Gessler trifft 2012 eine wegweisende Entscheidung und stellt den Fortgang der Buchhandlung Gessler auf neue Füße – das Ladengeschäft wird im Sommer 2012 innerhalb eines Monats radikal umgebaut und als „Gessler 1862“ (in Hommage an das Gründungsjahr der Firma) wieder eröffnet.

Auch wenn die ganze Leidenschaft nach wie vor den Büchern gilt, gibt es darüber hinaus ein ausgesuchtes Sortiment an hochwertigen und edlen Non-Book-Artikeln und eine Café-Bar mit Außenbereich, die zum Verweilen während des Einkaufsbummels einlädt und auch mit kulturellen Veranstaltungen wie Musik- und Genussabenden oder Buchlesungen das Friedrichshafener Leben bereichert.
2009
Im Oktober 2009 stirbt Heinz Gessler im Alter von 86 Jahren. Bis zuletzt nahm er regen Anteil am Geschäft. Sein prägendes Lebenswerk und seine imposante Persönlichkeit werden nicht nur in Friedrichshafen in zahlreichen Nachrufen gewürdigt. Sein Sohn Andreas Gessler, der schon in den vergangenen Jahren mehr und mehr die Führung übernommen hat, ist nun in vierter Generation Geschäftsführer.
1983/1984
Am ehemaligen Stammsitz in der Friedrichstraße 53 wird ein neues Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Die Buchhandlung Gessler zieht im November 1984 dort in die neuen Räume im Erdgeschoss. 1989 wird die Ladenfläche noch einmal erweitert. Im Jahr 1997 verzeichnet die Statistik mittlerweile 600.000 lieferbare Titel.
1971
Othmar Gessler übergibt die Geschäftsführung seinem Sohn Heinz Gessler. Dieser kümmert sich in den folgenden Jahren nicht nur um die Zeitung, sondern auch der Verlag Robert Gessler gibt in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, der Stadt und Museen eine Reihe Bücher über die Stadtgeschichte, regionale Kunst und Literatur heraus und findet hierbei große Beachtung. Im April 1974 stirbt Othmar Gessler.
1945-1948
Die seit April 1944 eingestellte Zeitungsproduktion wird im September 1945 mit Genehmigung der französischen Militärregierung in Form des „Seeblatt“ wieder aufgenommen. Am 4. Dezember 1945 erscheint dann die erste Ausgabe der „Schwäbischen Zeitung“.

Trotz Mangels an allem, eben auch an Papier, nimmt der Buchmarkt in den Nachkriegsjahren Fahrt auf. Aufgrund der Zerstörungen kann die Buchhandlung Gessler jedoch erst 1948 wieder eröffnen, jetzt im Firmengebäude an der Riedleparkstraße, wo sie sich die Verkaufsräume mit der Anzeigenabteilung der Schwäbischen Zeitung teilt. Der Anzahl der erhältlichen Titel auf dem deutschen Buchmarkt wächst in den folgenden Jahren rasant.
1903-1944
Nach kurzer Krankheit stirbt Robert Gessler unerwartet im März 1903. Die Erbengemeinschaft „Robert Gesslers Witwe“ führt das Geschäft fort und Maria Gessler übernimmt das Ruder. Die Mutter von fünf Kindern erweist sich in den nächsten Jahrzehnten als bemerkenswerte Unternehmerin, die mit großem Geschick die Firma durch schwierige Zeiten führt und in der ganzen Stadt Hochachtung genießt.

Ab 1937 übernimmt der Sohn Othmar Gessler die Leitung des Verlags und der Buchdruckerei, seine Brüder Franz und Alfons leiten die Buchhandlung. Im Januar 1944 stirbt Maria Gessler im Alter von 85 Jahren.

Im Bombenhagel des 28. April 1944 wird die Kernstadt Friedrichshafens weitgehend zerstört, dabei auch ein großer Teil des Gessler‘schen Familienunternehmens und des Verlags. Am selben Tag fällt der zum Kriegsdienst eingezogene Alfons Gessler.
1879-1903
Im August 1879 stirbt Lincke. Seine Witwe Anna Lincke heiratet im Februar 1880 den Seeblatt-Redakteur Robert Gessler, der im Juli 1880 dann auch die Leitung des Unternehmens übernimmt. Doch schon Anfang 1881 stirbt Anna Gessler, verw. Lincke. Drei Jahre später heiratet Robert Gessler seine zweite Frau, Maria Stützenberger.
1867
In diesem „Klassiker-Jahr“ enden die Urheberrechtsschutzfristen aller vor 1837 verstorbenen deutschen Autoren. Damit beginnt der Aufschwung der bis dahin wirtschaftlich nicht besonders erfolgreichen Buchhandlungen.
1862
Auch wenn unsere Firmengeschichte wohl weiter zurückreicht, ist der erst schriftliche Nachweis und damit der Startschuss eine Anzeige vom 30. Januar 1862 im „Friedrichshafener Seeblatt“. Der Unternehmer August Lincke gibt darin den Erwerb einer bestehenden Buchdruckerei bekannt. Schon seit etwa 1855/56 handelte Linckes „Neustadt-Kunsthandlung“ mit einem bunten Sortiment aus Broschen, Armbändern, Haarnadeln, Gürteln und anderen sogenannten Quincaillerie-Waren. Nun ergänzt er mit der Buchdruckerei und einer kleinen angeschlossenen Buchhandlung sein Sortiment.

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